Geschichte

Über 100 Jahre im Dienste unserer Kunden!

Seit über 100 Jahren Hennenbruch, Uhren, Schmuck, Augenoptik mehr als 100 Jahre Firmengeschichte ist auch die Lebensgeschichte von 3 Generationen. Lassen Sie uns einmal gemeinsam diese Geschichte Revue passieren. Am 29.10.1898 eröffnete Heinrich Hennenbruch sen. sein Geschäft für Uhren, Schmuck und Brillen auf der Kettenbrückstr. 19, der späteren Schloßstraße. Vorausgegangen waren Lehr- und Wanderjahre. Das Uhrmacher-Handwerk lernte er bei der Firma A. Sieling auf der Eppinghofer Straße. Danach ging er 10 Jahre auf Wanderschaft. Die geschäftliche Entwicklung war zunächst positiv.

Um 1900 hat eine Wirtschaftskrise große Sorgen gemacht. Nachdem sie überwunden war, ging es weiter aufwärts. 1909 heiratete er Elsbeth Kellermann. 1910 baute er an der Schloßstraße ein neues Haus nach seinen Wünschen. Sicher führte Heinrich Hennenbruch mit seiner Frau das Geschäft durch den 1. Weltkrieg und die Inflationszeit. Er wird aber sicher manche schlaflose Nacht gehabt haben. 1933 mußte Heinrich Hennenbruch jun. das Geschäft übernehmen. Er hatte gerade seine Ausbildung als Uhrmacher und Augenoptiker mit der Meisterprüfung abgeschlossen. Im Mai 1939 wurde Heinrich Hennenbruch zum Wehrdienst einberufen. 1940 heiratete er Luise Möllenhoff. Eigentlich sollte der Wehrdienst 3 Monate dauern, aber es wurden 8 Jahre. Seine Frau und Mutter führten in den ersten Kriegsjahren das Geschäft weiter.

Als er 1947 aus Krieg und Gefangenschaft zurückkam, stand er vor einem Trümmerhaufen, wie die meisten in der damaligen Zeit. Das Haus auf der Schloßstraße war nur noch eine Ruine. Das Grundstück fiel der Neuordnung der Stadt zum Opfer. In Styrum kam es dann zu einem Neuanfang. Zunächst in den Büroräumen der Werkstatt seines Schwiegervaters Adolf Möllenhoff. Auf der Oberhausener Str. 143 fand sich ein Ladenlokal wo 1948 das Geschäft wieder neu eröffnet wurde. Es ging wieder aufwärts.

1954 wurde der Neubau an der Oberhausener Str. 155 begonnen und konnte Mitte 1955 bezogen werden. Im Herbst 1961 trat Helga Hennenbruch nach ihrer Lehre als Augenoptiker ins elterliche Geschäft ein. Sie heiratete 1967 Jürgen Stoffel, der zunächst als Uhrmacherlehrling in die Firma Hennenbruch kam. Helga Stoffel legte 1972 die Augenoptiker-Meisterprüfung ab. 1978 bestand ihr Mann die Uhrmacher-Meisterprüfung. Die Nachfolge war also gesichert, als Heinrich Hennenbruch 1985 starb.

Wie sich die Menschen ändern, so ändert sich auch der Markt. In einer Zeit des veränderten Kaufverhaltens, wurde es Zeit sich den veränderten Verhältnissen anzupassen. Nach vielen Gesprächen und Planungen wurde ein Konzept entwickelt, das sich sehen lassen kann. Wie der äußere Rahmen von Wichtigkeit ist, so ist doch von größerer Bedeutung die faire Beratung und das fachliche Können. Dies sind Dinge, die für uns einen hohen Stellenwert haben, und die wir an die 4. Generation, die inzwischen mit Jürgen Stoffel jun. gestartet ist, seit Januar 2009 weitergegeben haben.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Kunden, die uns über Jahrzehnte die Treue gehalten haben, herzlich bedanken. Bedanken möchten wir uns aber auch bei den vielen Kunden, die den Weg neu zu uns gefunden haben.

Ihre Familie Stoffel