Schmuck

Wissenswertes

Schmuck in vielfältigen Varianten hat schon seit Jahrhunderten die Menschheit fasziniert. Unabhängig davon ob es sich um Edelmetalle wie Gold, Platin und Silber handelt, oder Edelsteine wie den Diamant, Saphir, Rubin und Smaragd, um nur die bekanntesten Edelsteine zu nennen, betrifft – der Schmuck hatte auch geschichtlich immer eine besondere Bedeutung für den Menschen um den sich noch heute viele Mythen ranken.

Edelsteine in Kombination mit Edelmetallen kommen erst durch die meisterliche Verarbeitung richtig zur Geltung. In unseren Räumlichkeiten haben wir eine umfangreiche Auswahl an Schmuckstücken für Sie. Besuchen Sie uns, denn Schmuck muß man „live“ erleben um die Faszination die ein attraktives Schmuckstück ausübt zu spüren. Auf dieser Seite haben wir für Sie zu den populärsten Edelsteinen, sowie zu Gold und Perlen einige wissenswerte Informationen zusammen getragen.

Gold

Gold zeichnet sich durch seine Seltenheit aus, und es werden pro Jahr nur 1.400 t (zum Vergleich: 500 Mio. t Eisen jährl.) gefördert. Um ca. 10 g Gold zu erhalten muß ca. 1 t Gestein aus bis zu 3 km Tiefe gewonnen werden. Das gesamte bis heute geförderte Gold würde in einen Würfel der Kantenlänge von nur 17 m passen. Die größten Goldvorkommen der Welt befinden sich in Südafrika und Teilen der ehemaligen Sowjetunion. Reines unlegiertes Gold wäre für die Schmuckherstellung zu weich, deshalb wird es mit anderen Metallen wie z. B. Silber, Kupfer oder Nickel legiert. Die Kennzeichnung des Feingoldgehalts wird heute in Tausendteilen angegeben: Reines Gold enspricht 1.000 (24 Karat), 75 % Gold ist mit 750 (18 Karat) und 50 % mit 585 (14 Karat) gekennzeichnet.

Diamanten

Der Diamant besteht aus reinem, kristallinen Kohlenstoff und schneidet mit seinem Härtegrad von 10 (dem höchsten in der Skala) selbst gehärteten Edelstahl und läßt sich nur durch seinesgleichen als Rohdiamant weiterverarbeiten, d. h. spalten und schleifen. Diamanten unter- scheiden sich durch verschiedene abgestufte Merkmale wie die Farbe (Colour), Reinheit (Clarity), Schliff (Cut) und Größe (Carat), weshalb man auch von den „vier C“ im Zusammenhang mit der Qualität eines Diamanten spricht. Diamanten können unterschiedliche Weißschattierungen bis hin zu einem schwachen Gelb annehmen. Der Diamant wird hauptsächlich in Brasilien und Südafrika zu Tage gefördert, allerdings befinden sich auch Abbaugebiete im Ural, Sibirien und Australien.

Smaragd

Smaragd kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „grüner Edelstein“. Der Samragd besitzt zwar ebenfalls eine ausreichende Härte, ist allerdings empfindlich gegen Schlag im Verhältnis zu anderen Edelsteinen. Dieser Edelstein deckt das gesamte Spektrum an grünen Farbtönen ab und wird vorwiegend in Columbien, Brasilien und Sambia abgebaut.

Rubin

Der Rubin ist der rote „Bruder“ des Saphirs, da beide zur gleichen Korundgruppe bestehend aus Tonerde gehören. Nach dem Diamant ist der Rubin der härteste Edelstein. Das Farbspektrum des Rubins reicht von blut-rot über hellrot bis bräunlich-rot. Rubine gehören zu den seltesten und kostbarsten Edelsteinen, da sie in Minen meist nur in kleineren Kristallen vorkommen. Rubine werden in Burma, Thailand (Siam), Sri Lanka, und Afrika (Tanzania und Kenia) in Minen gefördert.

Saphir

Auch der Saphir als Verwandter des Rubins wird in seiner Härte nur von dem Diamanten über- troffen. Der Saphir deckt aller Varianten des blauen Farbspektrums ab. Es gibt allerdings auch Saphire in weißen, gelben bis hin zu violetten und rötlichen Farbtönen. Größere Saphirvorkommen befinden sich u. a. in Thailand und Australien.

Perlen

Perlen enstehen durch das Einpflanzen eines Perlmutkügelchens oder Teilchen des perlmut- bildenden Mantelgewebes in eine Perlauster oder in spezielle Muschelarten. Daraufhin bildet die jeweilige Muschelart die Perle wie wir sie kennen. Bis dieser Prozeß abgeschlossen ist, kann es zwischen 3 und 7 Jahren dauern. Die „klassische Zuchtperle“ wird durch die Akoya-Perlauster gewonnen, es gibt allerdings auch noch weitere Arten wie z. B. die japanische Ikechogai-Muschel in der Süßwasserperlen, auch bekannt unter dem Namen Biwa-Perlen, gezüchtet werden. Perlen können verschiedene Farbnuancen von weiß, weiß-rosé, créme,gold und grau-blau annehmen und im Falle z. B. der Biwa-Zuchtperlen auch unterschiedliche Formen.